Junioren befördern SFG vorerst aus der Abstiegszone

Mario Wissmann

Arne Röpling

Die Jugendgruppe der Donauwörther Segelflieger hat in der Bundesliga zugeschlagen: Zwei von drei gewerteten Flügen haben die Nachwuchspiloten der Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim beigesteuert und ihren Verein damit auf Rundenplatz vier gehievt – und möglicherweise bereits vor dem Abstieg bewahrt.
Nachdem der Samstag mit dichter Bewölkung und Regenschauern bereits früh zum flugfreien Tag erklärt wurde, standen die SFG-Piloten am Sonntag umso früher in den Startlöchern am Stillberghof. Doch die Reste der Kaltfront, die den vorherigen Tag beherrscht hatte, zogen langsamer als vorhergesagt ab, so dass die ersten Starts erst gegen 13 Uhr erfolgten. Die Piloten folgten den Haufenwolken, die als Indikator für gute Aufwinde gelten und sich als „Wolkenstraßen“ in Richtung Norden aufgereiht hatten, bis in die Schweinfurter Gegend und erreichten dabei Flughöhen jenseits der 2000 Meter.
Schnellster Pilot war SFG-Vorstand Stefan Senger, der als erster vom Stillberghof abhob. Er legte 605 Kilometer ohne Motorkraft zurück, seine Durchschnittsgeschwindigkeit innerhalb des zweieinhalbstündigen Bundesliga-Wertungszeitraumes betrug 124,7 Stundenkilometer – schneller als so mancher Autofahrer im Urlaubsverkehr, aber ganz ohne Kraftstoff.
Nachwuchspilot Mario Wissmann war ebenfalls rasant unterwegs. Der 19-Jährige startete mit dem Vereinssegler „Discus 2b“ und bewältigte eine Strecke von 454 Kilometern mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 117,7 Stundenkilometern. Rund 400 Kilometer schaffte der 17-jährige Arne Röpling, sein Schnitt lag bei 106,4 Stundenkilometern. Wissmann absolvierte in dieser Saison damit bereits zum zweiten Mal einen Flug für die Bundesliga-Wertung, Arne Röpling ist zum ersten Mal dabei.
Die Leistung der drei Stillberg-Flieger verhalf dem Verein als bestem bayrischen Verein zu Platz vier in der 13. Bundesliga-Runde, mit 17 zusätzlichen Punkten auf dem Konto springt die SFG damit von Rang 21 auf Platz 17 im Gesamtklassement. Die Abstiegsplätze liegen eine Runde, also 20 Punkte zurück, für die SFG wäre mit ein bisschen Glück sogar wieder der Sprung in die Top Ten möglich.

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