Die Meisterschale geht nach Königsdorf – SFG weiter im Mittelfeld

Die braune runde Holzschnitzarbeit können jetzt die Königsdorfer haben. Fragt sich bloß, ob sich jemand findet, der freiwillig zum OLC-Symposium fährt 🙂

Eine solide Leistung lieferten die Segelflieger vom Stillberghof am vergangenen Wochenende in der Segelflug-Bundesliga ab. Als Fünfter kassierte die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim 16 Rundenpunkte und liegt damit wieder in der oberen Tabellenhälfte.
Die Wetterprognosen lagen für das Wochenende eher daneben: Statt wolkenlosem Himmel zeigten sich am Samstag und Sonntag prächtige Haufenwolken – ein Ärgernis für den Sonnenanbeter, für die Segelflieger jedoch ein Zeichen für gute Aufwinde. Diese nutzte Wolfgang Köckeis am besten aus, er legte 490 Kilometer entlang der Schwäbischen Alb zurück und schaffte innerhalb des zweieinhalbstündigen Bundesliga-Wertungszeitraumes eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 115,1 Stundenkilometer. Köckeis startete mit Copilot Andreas Loderer von Nördlingen aus; der Flugplatz Genderkingen, von wo aus Köckeis sonst mit seinem motorisierten Segelflugzeug Nimbus 4DM abhebt, war wegen einer Modellflugveranstaltung gesperrt.

Zweitschnellste Pilotin war Julia Hauser. Die 18-Jährige bewältigte mit Copilot Andreas Gesell ohne Motorkraft eine Distanz von 349 Kilometern und erzielte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 101,9 Stundenkilometern. Auch der dritte Wertungsflug wurde von einem Team im zweisitzigen Segler absolviert: Jörg Baustetter und sein Vater Peter flogen 305 Kilometer weit, ihr Schnitt betrug 98,3 Stundenkilometer.

Für die SFG bedeutet der fünfte Rundenplatz eine Verbesserung in der Tabelle um zwei Plätze auf Rang 14, nur neun Punkte Rückstand trennen den Verein von den Top Ten. Allerdings ist nur noch eine Runde am kommenden Wochenende zu fliegen.

Während sich die Stillberg-Piloten bereits über den Klassenerhalt freuen, tobte an der Tabellenspitze am Wochenende noch ein erbitterter Kampf um die Spitzenplätze. Der Tabellenführer aus Königsdorf versuchte alles, um seine Position zu verteidigen, und schickte seine Vereinsmitglieder in die Regionen mit dem besten Segelflugwetter, um von dort aus für die Bundesliga zu fliegen. Drei Piloten des Segelflugzentrums südlich von München nahmen daher am Samstag die Fahrt mit dem Flugzeuganhänger bis nach Donauwörth auf sich, um vom Flugplatz des letztjährigen Meisters zu starten. Trotz der Unterstützung der SFG-Mitglieder war der Versuch nicht von Erfolg gekrönt, zwei der Piloten mussten aufgrund mangelnder Thermik zwischenlanden. Dennoch reichte die Leistung der anderen Piloten aus, um dem Segelflugzentrum Königsdorf bereits eine Runde vor Schluss zum Meistertitel zu verhelfen.

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