Knapp vorbei ist auch daneben

Auch wenn sie die 1000-Kilometer-Marke knapp verpassten, freuten sich Andreas (links) und Michael Gesell über den weitesten Segelflug vom Stillberghof.

Auch wenn sie die 1000-Kilometer-Marke knapp verpassten, freuten sich Andreas und Michael Gesell über den weitesten Segelflug vom Stillberghof

Gregory Mayr absolvierte am Wochenende seinen ersten Alleinflug. Die Segelflieger gratulierten standesgemäß mit einem Klaps auf den Hintern.

Gregory Mayr absolvierte am Wochenende seinen ersten Alleinflug. Die Segelflieger gratulierten standesgemäß mit einem Klaps auf den Hintern.

Für die Piloten der Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim war das vergangene Wochenende voller Bestleistungen – sowohl für die Bundesligapiloten als auch für die Flugschüler.

Für erfolgreiche Piloten ist es die magische Zahl: 1000 Kilometer ohne Motorkraft fliegen ist der Traum eines jeden Segelfliegers. Aber die Dokumentation ist knallhart, denn jeder geflogene Meter wird per Flugschreiber aufgezeichnet, und so stellte sich heraus: Andreas und Michael Gesell haben diese Leistung am Sonntag um 220 Meter verpasst. Exakt 999,78 Kilometer dokumentierte der Datenlogger nach dem zehnstündigen Flug der Monheimer Brüder, der sie im Segler „Arcus M“ vom Stillberghof zur Schwäbischen Alb, dann nach Nordosten zum Thüringer und weiter in den Bayrischen Wald führte. „Wir waren uns sicher, die 1000er-MArke geknackt zu haben, doch anscheinend hat unser Bordcomputer die Distanz aufgerundet“, sagte Andreas Gesell nach der Landung leicht geknickt. Dennoch war es der weiteste Flug vom Stillberghof, der je absolviert wurde – und für Gesells zugleich ein hervorragendes Training für die Segelflug-Weltmeisterschaft im Juni in Finnland.

Auch für die Flugschüler war das Wochenende erlebnisreich: Flugschüler Gregor Mayr absolvierte seine ersten drei Flüge ohne Fluglehrer, Jan Rehmet unternahm seinen ersten Solo-Streckenflug über 50 Kilometer. Weitere Nachwuchsflieger wurden von ihren Fluglehrern in die Kunst des Streckenfliegens eingewiesen oder schulten auf neue Flugzeugmuster um.

In der Segelflug-Bundesliga indes behauptet sich die SFG gewohnt souverän – doch auch die anderen Top-Vereine nutzten das bundesweit gute Wetter. Mit den Flügen von Michael Gesell, Walter Sinn und Hannes Röpling landete der Club in der Wertung der dritten Runde auf Platz acht, insgesamt belegt Donauwörth-Monheim Rang sieben.

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