Bislang keine Wertungstage bei der WM

Die Wintermütze ist Pflicht bei dem nasskalten Wetter in Finnland. Hier bereiten sich Michael und Andreas Gesell auf einen Trainingsflug vor.

Die Wintermütze ist Pflicht bei dem nasskalten Wetter in Finnland. Hier bereiten sich Michael und Andreas Gesell auf einen Trainingsflug vor.

Die Segelflieger vom Stillberghof müssen in der Bundesliga weiter um den Verbleib in der Spitzengruppe kämpfen. Das Kämpfen blieb den Brüdern Gesell auf der Segelflug-Weltmeisterschaft hingegen erspart: Sie mussten wegen schlechten Wetters am Boden bleiben.

Nach einem Wochenende mit mäßigen Segelflugbedingungen erreichte die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim nur Rundenplatz 17. Nach zehn von 19 Bundesliga-Runden und damit quasi kurz nach der Halbzeit der Saison liegt die SFG auf Platz fünf, während sich der führende Luftsportverein Burgdorf aus Niedersachsen mit Verfolger Bad Wörishofen langsam absetzt.

Schnellster SFG-Pilot war David Bauder, der über 359 Kilometer ohne Motor eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 101,4 Stundenkilometer erzielte. Mario Wissmann mit Copilot Andreas Wissmann schaffte immerhin 459 Kilometer mit durchschnittlich 93,4 Stundenkilometern. Als dritter Pilot steuerte Peer Zitzmann seinen Schnitt von 85,9 Stundenkilometern zur Wertung bei. Sein Flug fand im Rahmen der Wettbewerbs „Airchallenge Winzeln“ im Schwarzwald statt, wo er als Elfter der Clubklasse abschloss.

Ebenfalls auf einem Wettbewerb waren Stephan Bosch, Walter Sinn und Stefan Senger in den vergangenen zwei Wochen am Start. Beim Internationalen Segelflugwettbewerb von Bayreuth erreichte Bosch in der 18-Meter-Klasse Platz 15, Sinn wurde Neunter. Senger schaffte es in der Offenen Klasse auf Rang 14.

Bei der Weltmeisterschaft im finnischen Räyskälä ist derweil noch kein Erfolg zu verzeichnen: Bei Temperaturen unter zehn Grad und vereinzelten Schneeschauern konnte lediglich an den Trainingstagen, nicht jedoch an den ersten zwei Wettbewerbstagen geflogen werden. Für die Wochenmitte hoffen Michael und Andreas Gesell auf Wetterbesserung. Immerhin schafften Sie am zweiten Trainingstag die weiteste Flugstrecke aller Doppelsitzer.

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