WM: Platz 13 – Bundesliga: Platz 5

Auch WM-Piloten müssen putzen: Andreas (vorn) und Michael Gesell reinigen nach einem Flug die Tragfläche von Insekten.

Auch WM-Piloten müssen putzen: Andreas (vorn) und Michael Gesell reinigen nach einem Flug die Tragfläche von Insekten.

Die Teilnahme an der Segelflug-Weltmeisterschaft in Finnland hatten sich Michael und Andreas Gesell sicherlich etwas anders vorgestellt: Nach vier Wertungstagen liegen die Brüder aus Monheim nur auf Rang 13 der Doppelsitzer-Klasse. Viel ärgerlicher ist jedoch, dass das Wetter den Piloten häufig einen Strich durch die Rechnung macht.

Zu Beginn des vierzehntägigen Wettstreits, an dem 102 Piloten aus 24 Nationen teilnehmen, hatte das finnische Wetter die Teilnehmer mit Temperaturen unter zehn Grad und Graupelschauern begrüßt. In der vergangenen Woche dann waren vier Wertungsflüge möglich, allerdings bei schwierigen Flugbedingungen mit Wind und Schauern. Nicht unbedingt das Lieblingswetter der Gesells, die immerhin einmal Platz fünf und einmal Rang sechs von 16 Piloten ihrer Klasse erzielten.

Bei den anderen beiden Flügen jedoch schnitten ihnen die Regenschauer den Weg ab und sie konnten die gestellte Flugaufgabe nicht erfüllen, landeten im letzten Drittel der Wertung. Seit dem Wochenende regnet es wieder. Die Stimmung im Nationalteam ist dennoch bestens, denn in der Clubklasse führt mit Thomas Melde zurzeit ein deutscher Pilot – und für die zweite Wochenhälfte macht der Teammeteorologe Hoffnung auf weitere fliegbare Tage.

Auf Gesells Heimatflugplatz Stillberghof konnte derweil am Wochenende geflogen werden, aber auch hier machten Regenschauer den Piloten der Segelfluggruppe Donauwörth-Monheim das Leben schwer. Am weitesten flog Stephan Bosch mit 276 Kilometern und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 83 Stundenkilometern. „Eigentlich wollte ich nur ein neues Instrument testen, dann ist sogar ein Bundesligaflug darauf geworden“, freut sich Bosch.

Jörg Röpling und Copilot Stefan Senger legten 243 Kilometer zurück und waren dabei 78,3 Kilometer pro Stunde schnell, Bernhard Hämmerl und Begleiter Ovidiu Chircan schafften einen Schnitt von 61,1 Stundenkilometern über 176 Kilometer.

Die Mühen haben sich für die SFG-Piloten gelohnt: Zwar liegen sie in der Tabelle immer noch auf Rang fünf, da aber überhaupt nur ein Drittel der Liga-Clubs überhaupt fliegen konnte, festigt die SFG ihren Anspruch auf einen Platz unter den besten Zehn. Neuer Spitzenreiter ist übrigens die SFG Bad Wörishofen, die den zweifachen Deutschen Meister Burgdorf auf Platz zwei verwies.

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