SFG feiert erfolgreichste Saison seit dem Titelgewinn!

FlugplatzStillberghof

An 19 Wochenenden in dieser Saison starteten die Segelflieger vom Flugplatz Stillberghof aus zu Bundesliga-Flügen – mit Erfolg.

Das war ein gelungener Abschluss des Bundesliga-Saison der Segelflieger: Die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim erreichte in der letzten Ligarunde Platz vier und kann sich über die erfolgreichste Saison seit Gewinn der Meisterschaft 2009 freuen.

Mit Gesamtplatz sieben erzielte der Club sein bestes Ergebnis der vergangenen fünf Jahre; mehr noch: erstmals in ihrer gesamten Bundesligazeit schafften es die Piloten vom Stillberghof, von Anfang an über 19 Runden nicht aus den Top Ten zu fallen – und dass, obwohl die SFG noch nicht einmal einen Rundensieg erzielt hat. Dafür musste aber auch nur eine Runde wetterbedingt ausgesetzt werden.

In der letzten Runde gaben die Stillberg-Piloten noch einmal alles, denn laut Tabellenstand wäre auch ein Absturz ins Mittelfeld der insgesamt 30 Bundesliga-Clubs möglich gewesen – und genau danach sah es am vergangenen Samstag angesichts des trüben Wetters auch aus. Am Sonntag allerdings waren die Segelflug-Bedingungen gut, und Stephan Bosch, Wolfgang Köckeis und Andreas Gesell mit Copilot Manuel Jäkel sorgten mit Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 105 und 110 Stundenkilometern für das drittbeste Rundenergebnis dieser Saison.

Insgesamt 19 Piloten der Segelfluggruppe traten in diesem Jahr in der Bundesliga an, vier mehr als im Vorjahr. Die meisten Flüge, nämlich sechs, lieferte Neuzugang David Bauder. Stephan Bosch, Andreas Gesell und Arne Röpling steuerten jeweils fünf Flüge zur Bundesliga-Wertung bei. Auch die Zahl der Flüge steigerte sich von 39 in 2013 auf 50 in diesem Jahr.

Verringert hat sich allerdings die durchschnittliche Geschwindigkeit, die die Piloten nur mit Hilfe von Sonnenenergie am Himmel über Süddeutschland erzielten: Mit 89,9 Stundenkilometern waren Sie im Schnitt rund 3,5 Stundenkilometer langsamer als im Vorjahr – für Segelflieger ein untrügliches Indiz dafür, dass die Segelflugbedingungen in diesem Jahr etwas schlechter waren. Den schnellsten SFG-Flug des Jahres absolvierte Michael Gesell gleich in Runde eins mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 131 Stundenkilometern.

Deutscher Meister wurde zum dritten mal der Luftsport-Verein Burgdorf aus der Nähe von Hannover, gefolgt vom Fliegerclub Schwandorf aus dem Bayrischen Wald und der Luftsportgemeinschaft Bayreuth.

Den Rest der Flugsaison lassen die SFG-Piloten jetzt gemütlich ausklingen; noch bis Ende Oktober ist am Stillberghof Flugbetrieb, danach gehen dann die Segelflugzeuge zur Winterwartung in die Werkstatt, um fit für die Bundesliga-Saison 2015 gemacht zu werden.

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