Los geht’s – die Saison hat begonnen!

Die SFG-Segelflieger sind zur Zeit in Donauwörth-Genderkingen zu Gast.

Die SFG-Segelflieger sind zur Zeit in Donauwörth-Genderkingen zu Gast.

Für die Donauwörther Segelflieger hatte der Osterhase am vergangenen Wochenende ein paar besonders große Ostereier in Form von Cumuluswolken am Himmel versteckt. Diese blumenkohlartigen Gebilde sind es nämlich, die den Luftsportlern die nötigen Aufwinde liefern.

Pünktlich zum Saisonbeginn der Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim also spielte das Wetter mit – der Flugplatz Stillberghof allerdings nicht. Dort verlängern die Segelflieger gerade ihren asphaltierten Startstreifen auf rund 600 Meter – bislang waren nur rund 100 Meter auf fünf Meter Breite befestigt, den Rest des Weges mussten die Flugzeuge beim Starten im Gras zurücklegen. „Wenn Flugzeuge über Bewuchs rollen, beschleunigen sie langsamer und die Startstrecke verlängert sich. Auf dem asphaltierten Streifen können unsere Flugzeuge früher abheben, was gerade für schwere Segelflugzeuge beim Starten einen enormen Sicherheitsgewinn darstellt“, erklärt der SFG-Vorsitzende Stefan Senger.

Die Bauarbeiten auf dem Stillberghof begannen kurz vor Ostern und dauern noch eine Woche an – so lange nehmen die SFG-Piloten die Gastfreundschaft der Motorflieger am Flugplatz in Genderkinden in Anspruch, mit denen der Verein schon lange partnerschaftlich zusammenarbeitet. Und so war es den Segelfliegern auch möglich, trotz Bauarbeiten am Wochenende in die Luft zu kommen und bis zu 500 Kilometer ohne Motorkraft zurückzulegen. In den dabei erreichten Flughöhen von bis zu 2300 Metern war es allerdings mit -10 Grad bitterkalt, und so mancher Pilot jammerte nach der Landung über kalte Füße – eine Heizung haben Segelflugzeuge nämlich nicht.

Dennoch waren diese Flüge für den Verein enorm wichtig, denn in zwei Wochen startet bereits die neue Bundesliga-Saison. Im Winterhalbjahr wurden die Segelflugzeuge von den Piloten auf die bevorstehenden Rennen am Himmel vorbereitet, also repariert, poliert und optimiert.

Während seine Vereinskollegen noch trainiere, stellt sich Nationalmannschafts-Pilot Michael Gesell zusammen mit Teampartner Markus Neuwirth bereits dem harten Wettkampf im tschechischen Nitra: Beim anerkannten Pribina-Cup lag der Monheimer bis Dienstag noch in Führung in der Doppelsitzerklasse, belegte danach aber nach einem frühen Flugende nur noch einen Platz im Mittelfeld. Ein paar Plätze dürfte der letztjährige WM-Teilnehmer im Laufe der Woche aber noch gutmachen können.

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