SFG belegt dank Juniorenleistung Platz zwei in der Liga

Strich in der Landschaft: Die Bauarbeiten an der Startbahnverlängerung am Stillberghof sind fast abgeschlossen

Strich in der Landschaft: Die Bauarbeiten an der Startbahnverlängerung am Stillberghof sind fast abgeschlossen

Die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim befindet sich im stetigen Aufwind: Nach der vierten Runde der Segelflug-Bundesliga belegt der Club Rang zwei der Tabelle; die SFG-Junioren bauen in der U25-Liga ihre Führung weiter aus.

Eigentlich hätten die Donauwörther schon längst wieder auf ihrem Heimatflugplatz Stillberghof starten wollen, doch das nasse Wetter der vergangenen Woche hatte die dortigen Bauarbeiten an der Startbahnverlängerung abermals verzögert. So waren die Genderkinger Motorflieger erneut, aber nun zum letzten Mal Gastgeber für die motorlosen Kollegen und haben dadurch einen nicht unerheblichen Beitrag dazu geleistet, dass die SFG in der Bundesliga erneut punkten konnte.

Wie in der Vorwoche waren es wieder die Junioren, die ihrem Club wichtige Punkte verschafften. Mario Wissmann legte 556 Kilometer ohne Motorkraft zurück und war dabei durchschnittlich 119,7 Stundenkilometer schnell. Sein Flugweg führte ihn in Richtung Westen bis kurz vor das Rheintal bei Bruchsal und im Osten bis hinter Abensberg; die Flughöhe betrug bis zu 2000 Metern.

Stefan Langer wählte die klassische Route entlang der schwäbischen Alb. 513 Kilometer lang war seine Flugstrecke, die allerdings mit einer Außenlandung auf einer Wiese nördlich von Ingolstadt endete. Bis dahin war Langer im Schnitt 114,8 Stundenkilometer schnell. Arne Röpling punktete zeitgleich im Norden der Republik – er startete in Tarmstedt in der Nähe von Bremen, wo er derzeit studiert. Auch dort waren die Segelflugbedingungen gut, er flog 549 Kilometer nach Sachsen und zurück, seine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 111,7 Kilometer pro Stunde.

Für die SFG bedeutete dieses Ergebnis Rundenplatz zwei und damit auch den zweiten Tabellenplatz; in der U25-Liga führen die SFG-Junioren mittlerweile mit einer Runde Vorsprung.

Neben der Bundesliga hat auch die Wettbewerbs-Zeit für die Segelflieger begonnen, und die SFG vermeldet einen ersten Erfolg: Peer Zitzmann belegte beim Internationalen Segelflugwettbewerb in Klix in Sachsen den dritten Platz in der Clubklasse mit insgesamt 31 Teilnehmern. Andrea Bröker und Walter Sinn treten derweil beim renommierten Hahnweide-Wettbewerb bei Stuttgart an und liegen in ihren Wettbewerbsklassen im Mittelfeld.

Damit der SFG auch langfristig keine Nachwuchssorgen drohen, beginnen am kommenden Donnerstag die Segelflug-Erlebnis-Tage, die es zehn Teilnehmern ermöglichen, die ersten Flüge im Segelflugzeug zu erleben und den Sport näher kennenzulernen – dann auch endlich wieder am Stillberghof mit der neuen Startbahn.

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